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Fachartikel

Softwarelizenzmodelle erklärt: Subscription, Perpetual und Usage-based

Subscription, Perpetual oder Usage-based – das richtige Lizenzmodell zu wählen, kann Tausende von Franken sparen. Dies ist ein klarer Überblick über alle Modelle, deren Vor- und Nachteile sowie wie Sie die richtige Wahl treffen.

  • 1. April 2025
  • 5 Min.

Subscription, Perpetual, Usage-based, pro Nutzer, pro Core, pro Server – die Landschaft der Softwarelizenzmodelle ist in den letzten Jahren komplexer geworden. Und diese Komplexität kostet Organisationen Geld: Das falsche Modell zu wählen bedeutet systematisch zu viel zu bezahlen.

Die drei Hauptmodelle

Subscription (Abonnement)

Das gebräuchlichste Modell bei moderner SaaS. Sie bezahlen eine periodische Gebühr, monatlich oder jährlich, für den Zugriff auf die Software. Vorteile: immer die neueste Version, geringe Einstiegskosten, flexibel skalierbar. Nachteile: kein Eigentumsrecht, langfristig höhere Kosten, automatische Preiserhöhungen bei Verlängerung.

Perpetual (unbefristet)

Sie kaufen eine Lizenz einmalig und besitzen diese auf Dauer. Jährlich fallen Kosten für Support und Maintenance an (in der Regel 15-22 % des Kaufpreises). Vorteile: Eigentumsrecht, kalkulierbare Kosten, keine Anbieterbindung durch Abonnement. Nachteile: höhere Anfangsinvestition, kein Anspruch auf neue Versionen ohne Upgrade.

Usage-based

Sie bezahlen basierend auf dem tatsächlichen Verbrauch: Anzahl API-Calls, Gigabytes gespeicherte Daten, aktive Nutzer pro Monat. Vorteile: Kosten entsprechen dem Verbrauch, ideal für variable Workloads. Nachteile: unvorhersehbare Rechnungen bei Spitzen, schwierig zu budgetieren.

Hybride Modelle

Viele Anbieter kombinieren Modelle. VMware bietet beispielsweise ein Subscription-Modell pro Core-Bündel. Palo Alto kombiniert Hardware (Perpetual) mit Software-Subscriptions. Atlassian arbeitet mit gestaffelten Preisen pro Nutzergruppe. Diese hybriden Modelle erschweren den direkten Vergleich mit Alternativen, was dem Anbieter zugutekommt.

Wie wählt man das richtige Modell?

Die Wahl hängt von drei Faktoren ab: der erwarteten Nutzungsdauer, der Stabilität der Nutzung und der Bedeutung des Eigentumsrechts. Lassen Sie stets eine Total Cost of Ownership-Analyse über mindestens drei Jahre durchführen, erst dann wird klar, welches Modell wirklich günstiger ist.

Häufig gestellte Fragen

Die am häufigsten gestellten Fragen zu diesem Thema.

Was ist günstiger: Subscription oder Perpetual?

Subscription bietet immer die neueste Version und niedrigere Anfangskosten, aber höhere fortlaufende Belastungen. Perpetual hat höhere Anfangskosten, aber Sie sind Eigentümer der Lizenz. Nach drei bis fünf Jahren ist Perpetual meist günstiger, sofern Support separat bezogen wird.

Wann wählt man Usage-based Pricing?

Usage-based eignet sich ideal bei stark schwankendem Verbrauch. Sie bezahlen nur das, was Sie nutzen, aber die Kosten sind schwer vorherzusagen. Für stabile Nutzung ist eine feste Subscription oder Perpetual-Lizenz oft günstiger.

Wie wähle ich das richtige Lizenzmodell aus?

Lassen Sie immer die Total Cost of Ownership (TCO) über mindestens drei Jahre berechnen, inklusive Support, Upgrades und allfälliger Exit-Kosten. SoftVaro unterstützt Sie bei dieser Analyse und verhandelt das beste Modell für Ihre Situation.

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